Mit 60 Rodener Fohlen im Borussia-Park (BMG:ELV 3:4)

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3:1 geführt, 3:4 verloren

Mönchengladbach 5.9.2026.

60 Rodener Fohlen waren im Stadion, um die Borussia zu unterstützen. Am Ende mussten auch sie mit ansehen, wie Gladbach eine 3:1-Führung aus der Hand gab. Elversberg gewann mit 4:3 und nahm die drei Punkte mit. Wir gratulieren aus dem Saarland dem Saarland 😀

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„Nach dem 3:1 musste das Ding sauber wegverteidigen“, höre ich nach dem Spiel vor den Stadiontoren aus einer Gruppe Gladbachfans. Ein anderer schreit: „Wie kannste so auswechseln!“ Der Ärger ist auch bei mir groß. Wie konnte dieses Spiel nach zwei Toren Vorsprung noch verloren gehen?

Bolin hatte Gladbach nach einer Ecke per Kopf in Führung gebracht (12.). Kurz darauf traf Onyeka den Pfosten, ein Treffer von Mohya zählte wegen einer vorherigen Abseitsstellung Bolins nicht. Mokwa erzielte den Ausgleich (29.), ehe erneut Bolin zum 2:1 traf (44.).

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Vor dem zweiten Gladbacher Tor bekam die Borussia einen Einwurf zugesprochen. Elversbergs Trainer Vincent Wagner protestierte, sah zunächst Gelb und mit dem Pausenpfiff Gelb-Rot.

Als Scally nach einer Vorlage von Honorat auf 3:1 erhöhte (56.), lag Gladbach mit zwei Toren vorn. Der eingewechselte Krattenmacher verkürzte jedoch per Abstauber (66.), Keidel traf mit einem direkten Freistoß zum 3:3 (80.). Danach hatten beide Mannschaften die Gelegenheit zur Führung: Poreba klärte einen Kopfball von Itakura auf der Linie, Nicolas parierte gegen Krattenmacher (90.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf Krattenmacher dann zum 4:3 für Elversberg.

Was mich neben dem Ergebnis beschäftigt, ist die Reaktion auf eigene Fehler. Nach Ballverlusten und Fehlpässen fehlte mir das gemeinsame Aufbäumen. Zu oft entstand bei mir der Eindruck: kurz entschuldigen, den Rest muss ein Mitspieler ausbaden.

Auch nach dem Abpfiff blieb ein ungutes Gefühl. Einige Spieler wollten den Platz ohne Gruß in Richtung Kurve verlassen. Rouven Schröder rief alle Verantwortlichen dorthin. Bei manchen wirkte dieser Gang auf mich eher wie eine Pflichtübung.

Tim Kleindienst kritisierte seine Mitspieler anschließend öffentlich. Sinngemäß forderte er, sich mehr auf Fußball und weniger auf TikTok zu konzentrieren. Gleichzeitig steht er als Stürmer nach zwei Spielen ohne eigenen Treffer selbst in der Kritik. Ob solche öffentlichen Vorwürfe der Mannschaft helfen, bezweifle ich. Als Außenstehender kann man nur hoffen, dass sie das Miteinander nicht dauerhaft belasten.

Bei Itakura hatte ich den Eindruck, dass ihm nach den wenigen Einsätzen bei Ajax noch Spielpraxis fehlt.

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Trotz der Niederlage war der Tag am und im Stadion die Reise wert. Viele Familien waren dabei, die Stimmung war toll. Gladbach hat die besten Fans der Welt.

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